22-07-2015
China und EU
Die Lieblingsblumen, das Traumauto und die Glücksfarbe ---Tolles Geschenk für Beijinger Automuseum
von Xu Bei

 

Nach einer Besichtigung im Beijinger Automuseum hat eine in Beijing lebende russische Ölmalerin das Werk „Das Traumauto" geschaffen. Über das russische Kulturzentrum spendeten sie und ihre Familie das Werk dem Museum.

Liu Shaohua, Sekretär des Parteikomitees im Beijinger Automuseum verlieh bei der Zeremonie der Familie Kozinets eine Urkunde für die Spende.(Foto: Beijinger Automuseum)

  

15. Juli 2015: In der Halle des Beijinger Automuseums schwebt der Gesang eines 15-jährigen Jungen aus Russland. Ivan Kozinets singt auf Chinesisch: „Rote Tulpen können Glück mitbringen. Rote Tulpen können Traum verwirklichen." Der Junge steht mit seinen Eltern neben einem großen Ölgemälde, auf dem ein rotes Konzeptfahrzeug schnell aus einem Feld von roten Tulpen fährt. Die dreiköpfige Familie hat dem Beijinger Automuseum die Ölmalerei unter dem Titel „Das Traumauto" im Zuge einer Spendenzeremonie geschenkt.

 

Gesang von Ivan Kozinets auf Chinesisch (Foto: Xu Bei)

Liebe auf den ersten Blick

Oxana Kozinets ist eine berühmte russische Ölmalerin. Vor acht Jahren zog sie mit der ganzen Familie nach Beijing. Alle Mitglieder der Familie haben eine große Leidenschaft für das Beijinger Automuseum. Als sie es zum ersten Mal besichtigten, war es Liebe auf den ersten Blick. Oxana Kozinets meinte, dass sie speziell für dieses moderne Museum ein Ölgemälde schaffen wollte. Über die russische Botschaft in Beijing und das russische Kulturzentrum in China hat sie am 15. Juli ihr Werk offiziell dem Beijinger Automuseum gegeben. Das Beijinger Automuseum und dessen Verwaltungsbehörde, die Bezirksregierung Fengtai, schätzen es sehr. Sie veranstalteten am selben Tag eine Spendenzeremonie, um den Kulturaustausch beider Länder zu fördern und die Autokultur weiterzuverbreiten.

 

Die Lieblingsblumen, das Traumauto und die Glücksfarbe

Da die Tulpe die Lieblingsblume von Oxana ist und sie darüber hinaus sehr gut Tulpen malen kann, kombinierte sie das Traumauto ihrer Familie mit ihrer Lieblingsblume. Außerdem informierte sie sich darüber, dass die Farbe „Rot" in China als Glücksfarbe angesehen wird. Deswegen machte sie rot zur Hauptfarbe des Gemäldes.

„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm"--- Obwohl ihr Sohn kein Maler ist, zeigt er großes Talent in den Bereichen der Musik und des Sprachenlernens. Für diese Malerei hat er ein Lied mit Rap und Gesang auf Chinesisch komponiert. Zudem hat ihr ihr Mann, Alexey Kozinets, während des Schaffensprozesses sehr viele Vorschläge gemacht. Deswegen nannte Oxana auf der Spendenzeremonie das Gemälde „Ein Werk meiner ganzen Familie".

 

Erinnerung an die historische Verbindung

Die historische Zusammenarbeit und die Verbindungen beider Länder im Bereich der Autokultur existieren seit langem. Chinas Automobilindustrie wurde erst dank der Unterstützung des Automobilwerks Gorki in den 50ern Jahren des letzten Jahrhunderts geboren. Das Automobilwerk Gorki hat China beispielsweise bei der Gründung der ersten Fahrzeugfabrik 1956 in Changchun geholfen. 1958 konnte Chinas erstes Auto zur Probe laufen. Vorher waren die Autos für chinesische führende Politiker aus der Sowjetunion, unter anderem waren es Auto der Marken ZIS, GAZ und Wolga. Kurz nach der Reform und Öffnung waren beinah alle Taxis in Beijing von Lada. Alle diese bekannten Marken haben im Herzen des chinesischen Volkes unvergessliche Eindrücke hinterlassen.

 

Vision über die Zusammenzukunft

Viktor Konnov, Kulturrat der russischen Botschaft in Beijing und Leiter des russischen Kulturzentrums in China, sagte in seiner Rede bei der Zeremonie: „Im Bereich der Autokultur und Kunst gibt es keine Grenzen. Das Werk der Familie Kozinets zeigt die russisch-chinesische Freundschaft und transportiert die beiderseitigen Wünsche."

Viktor Konnov, Kulturrat der russischen Botschaft in Beijing und Leiter des russischen Kulturzentrums in China hielt eine Rede.(Foto: Beijinger Automuseum)

Die Ölmalerei wurde auch von chinesischen Kollegen gelobt. Tang Bin, Maler und stellvertretender Leiter der Galerie an der chinesischen zentralen Kunstakademie, sagt: „Das Werk zeigt einen interessanten neuen Ansatz und die starke Innovation der Malerin. Es ist eine gute Widerspiegelung der Freundschaft zwischen dem chinesischen und dem russischen Volk. Außerdem kann man sich durch dieses Werk die schöne Zukunft der Menschen vorstellen." Liu Shaohua, Sekretär des Parteikomitees im Beijinger Automuseum verlieh der Familie Kozinets eine Urkunde für die Spende auf der Zeremonie.

„Ab heute haben wir ein Gegenstand mehr in unserem Museum. Gleichzeitig hat diese Spende noch viel Sinn hinsichtlich des multikulturellen Austausches zwischen China und Russland", sagt Yang Rui, die Direktorin des Beijinger Automuseums.