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Auf der Pressekonferenz über die Ziele des Industrieparks Suzhou im Jahr 2012
„Vor dem Hintergrund der weiter deutlich spürbaren Nachwirkungen der europäischen Schuldenkrise ist es offensichtlich, dass der Industriepark Suzhou Schwierigkeiten hat, sich gedeihlich zu entwickeln, denn natürlich sind wir sehr vom Außenhandel abhängig. Trotzdem sind wir zuversichtlich, dass unser Ziel, bei der Modernisierung des Wirtschaftsmodells unseres Landes eine führende Rolle zu übernehmen, verwirklicht werden kann. Denn wir sind gut darauf vorbereitet, den Auswirkungen der Schuldenkrise die Stirn zu bieten", sagt Ma Minglong, ständiges Mitglied des Parteikomitees und Sekretär des Arbeitskomitees des Industrieparks Suzhou, Anfang Januar 2012 in Beijing auf einer Pressekonferenz über die Entwicklungsziele des Industrieparks Suzhou.
Auf der Pressekonferenz stellte der Industriepark Suzhou seinen Plan vor, bei der Regulierung der Wirtschaftsstruktur allen Entwicklungszonen und Industrieparks des Landes beispielgebend voranzuschreiten.
Die 44 Kernbereiche der unternehmerischen Aktivitäten im Industriepark Suzhou unterteilen sich in die vier Kategorien Wirtschaftsentwicklung, Alltagsleben, Gesellschaftsentwicklung und Schutz der Umwelt. Der Industriepark Suzhou ist darum bemüht, bis Ende 2012 seine ehrgeizige Führungsrolle zu übernehmen und bis Ende 2015 das gesamte Wirtschaftsvolumen des Parks zu verdoppeln und bei den Wirtschaftskennziffern mit den entwickelten Ländern und Gebieten gleichzuziehen.
Modernisierung auf den Weg gebracht
Suzhou ist eine altberühmte Stadt mit langer Geschichte. Dank ihrer günstigen geografischen Lage im Jangtse-Delta, in der Nähe von Shanghai, Wuxi und Nanjing, ist Suzhou seit jeher ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Die Altstadt auf geschichtsträchtigem Boden wird „Altsuzhou" genannt, während der Industriepark Suzhou als die Neustadt Suzhous angesehen wird. Der Industriepark Suzhou (SIP) wurde im Jahr 1994 als Kooperationsprojekt Chinas und Singapurs gegründet.
In den vergangenen siebzehn Jahren hat der SIP schon erstaunlich viel geleistet: Im Jahr 2003 entsprach das gesamte Wirtschaftsvolumen des SIP schon dem der ganzen Stadt im Jahr 1994, dem Gründungsjahr des SIP. Im Jahr 2008 betrug das Bruttoinlandsprodukt des SIP insgesamt 100 Milliarden Yuan. Hinsichtlich seiner Wettbewerbsfähigkeit und seines Wirtschaftsvolumens belegt der SIP heute Platz eins beziehungsweise Platz zwei unter allen der mehr als 100 Entwicklungszonen in China. Der SIP steht auf einem soliden Fundament und bringt alle Voraussetzungen dafür mit, bei der Regulierung der Wirtschaftsstruktur die Vorreiterrolle zu übernehmen.
Zur Verwirklichung dieses Ziels hat der SIP einen sorgfältigen Plan ausgearbeitet, der sich auf fünf Bereiche konzentriert: Bau einer modernen Neustadt, Aufbau einer zukunftsfähigen Industriestruktur, Schaffung einer Plattform für Startup-Unternehmen, Verbesserung des Alltagsleben der Bürger und Schaffung eines günstigen Klimas für ein vielfältiges Kulturleben.

Ma Minglong
Wachstum im Außenhandel voraussichtlich 5 Prozent
Ma weist darauf hin, dass vor dem Hintergrund der europäischen Schuldenkrise die Außennachfrage stark gesunken ist. Für den SIP, der vom Außenhandel abhängig ist, ist es daher zurzeit sehr schwierig, Exportwachstum zu erzielen, zumal ganz China unter den Nachwirkungen der Schuldenkrise und der globalen Rezession leidet und zugleich mit der Forderung nach Wirtschaftswachstums und der Deckelung der Inflation konfrontiert ist. „Wir hoffen, dass die Zentralregierung Maßnahmen ergreift, um das Wachstum des Außenhandels zu garantieren. Während der Asienkrise 1997 betrug die Wachstumsrate im SIP im Jahr 1997 immerhin noch 7,5 Prozent! Natürlich ist die gegenwärtige Situation eine ganz andere als damals, deswegen haben wir unser Wachstumsziel im Außenhandel auf fünf Prozent gesetzt. Insgeheim hoffen wir auf acht Prozent, auch wenn dies eher unwahrscheinlich sein dürfte", sagt Ma gegenüber der Beijing Rundschau.
Um die starke Exportabhängigkeit abzubauen, legt der SIP besonderes Gewicht auf die Regulierung der Wirtschaft und setzt vor allem auf wissenschaftliche und technische Innovation und die Hebung des Lebensstandards der Bevölkerung. „Trotz der schwierigen Lage im Exportbereich sind wir im Jahr 2012 gut aufgestellt, denn wir sind zuversichtlich, dass der Binnenmarkt einen kräftigen Aufschwung nehmen wird", meint Ma.
Virtueller Industriepark in Griffnähe!
Auf der Pressekonferenz stellte Ma Minglong das App des Industrieparks Suzhou (auf Chinesisch und Englisch) vor. Seit 5. Januar ist es für iPad-, iPhone- und Handy-Nutzer mit dem Android-Betriebssystem zugänglich.
Zur Förderung ihrer eigenen Marke "The Marvelous City", hat der SIP ein üppiges Netzwerk eingerichtet, das aus Portalwebseiten, Apps und dem Weibo-Mikroblog besteht. User können mit dem Passwort „Suzhou Industrial Park" direkt im App-Store surfen und das App kostenfrei runterladen.
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