15-05-2012
Nachrichten
China verneint Zusammenhang zwischen Fischerei-Moratorium und Insel-Streit

In einem großen Teil des Südchinesischen Meers wird der Fischfang ab 16. Mai vorübergehend verboten sein. Betroffen von diesem zweieinhalb Monate andauernden Moratorium sind auch die Gewässer um die umstrittene Huangyan-Insel. Das Moratorium habe jedoch nichts mit dem gegenwärtigen Streit zwischen China und den Philippinen um die Insel Huangyan zu tun, erklärte Hong Lei vom chinesischen Außenministerium am 14. Mai.

Das Moratorium wurde vom Amt für Fischerei, das dem chinesischen Landwirtschaftsministerium untersteht, angeordnet. Das Amt bezeichnete das vorübergehende Fischereiverbot als Maßnahme, die schon seit vielen Jahren zum Schutz der Meeresressourcen durchgeführt werde.

Hong Lei rief die Philippinen am 14. Mai erneut dazu auf, die Frage der Huangyan-Insel auf diplomatischem Wege zu lösen, anstatt die Öffentlichkeit mit einer widersprüchlichen Informationspolitik in die Irre zu führen. (Quelle: Radio China International)