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China wird auch in Zukunft an seiner
defensiv ausgerichteten Verteidigungspolitik festhalten. Chinas
Aufrüstung diene einzig der Wahrung seiner Sicherheit und sei nicht
gegen andere Länder gerichtet. Das betonte Qian Lihua, Leiter des
Büros für auswärtige Angelegenheiten im chinesischen
Verteidigungsministerium, am 16. Januar vor der
Presse.
Der von den USA angekündigte Verkauf
von Waffen an Taiwan hat die Beziehungen zwischen China und den USA
laut Qian Lihua verschlechtert. Die USA müssten nun mit konkreten
Maßnahmen beweisen, dass sie die Kerninteressen Chinas
respektierten. Nur so könnten die bilateralen militärischen
Beziehungen wieder in die richtige Bahn gebracht werden, so Qian
Lihua.
Laut Qian Lihua hat das chinesische
Militär den Erhalt von Stabilität in den Nachbarländern im
vergangenen Jahr als wichtigste Aufgabe betrachtet. Daher seien
auch relevante Informationen über die Zusammenarbeit mit den
Nachbarländern regelmäßig bekannt gegeben worden. Gemeinsame
Übungen und Manöver mit dem Ausland würden inzwischen zum festen
Bestandteil von Chinas Streitkräften gehören. (Quelle: Radio China
International)
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