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Die chinesische Zentralregierung
will die Armutsgrenze anheben. So hieß es auf einer Konferenz
am 29. November in Beijing. Die neue Armutsgrenze wird
mit dem durchschnittlichen Jahreseinkommen eines Bauern
gleichgesetzt. Dieses beträgt 2300 Yuan. Im Vorjahr war die
Armutsgrenze noch auf 1196 Yuan festgesetzt. Die neue Grenze
bedeutet also einen Anstieg von 92 Prozent. Auf diese Weise sind
mehr Menschen mit einem niedrigen Einkommen berechtigt, staatliche
Hilfeleistungen zu beziehen.
Auf der Konferenz des Staatrates hat
Staatspräsident Hu Jintao betont, dass noch mehr Maßnahmen
ergriffen werden müssen, um die Armut zu bekämpfen. Ziel sei es,
bis zum Jahr 2020 in China eine Gesellschaft mit hohem Wohlstand
aufzubauen. (Quelle: Radio China International)
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