30-11-2011
Nachrichten
China hebt Armutsgrenze an

Die chinesische Zentralregierung will die Armutsgrenze anheben. So hieß es auf einer Konferenz am 29. November in Beijing. Die neue Armutsgrenze wird mit dem durchschnittlichen Jahreseinkommen eines Bauern gleichgesetzt. Dieses beträgt 2300 Yuan. Im Vorjahr war die Armutsgrenze noch auf 1196 Yuan festgesetzt. Die neue Grenze bedeutet also einen Anstieg von 92 Prozent. Auf diese Weise sind mehr Menschen mit einem niedrigen Einkommen berechtigt, staatliche Hilfeleistungen zu beziehen.

Auf der Konferenz des Staatrates hat Staatspräsident Hu Jintao betont, dass noch mehr Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Armut zu bekämpfen. Ziel sei es, bis zum Jahr 2020 in China eine Gesellschaft mit hohem Wohlstand aufzubauen. (Quelle: Radio China International)