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Januar-August-Handel steigt um über 16 Prozent

Von Zhong Nan, Jing Shuiyu und Ren Xiaojin  ·   2018-09-10  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Außenhandel;Import;Export
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Container am Tiefwasserhafen Yangshan (Foto:Agenturen)

Chinas Importe stiegen im Jahresvergleich um 20,9 Prozent auf 1,41 Billionen Dollar in den ersten acht Monaten des Jahres und zeigten damit das Engagement des Landes für ein multilaterales Handelssystem, sagten Experten am Sonntag. 

Chinas Handel in beide Richtungen war im Berichtszeitraum um 16,1 Prozent auf 3,01 Billionen US-Dollar gestiegen, während die Exporte um 12,2 Prozent auf 1,6 Billionen US-Dollar stiegen, so die Allgemeine Zollverwaltung der Volksrepublik China. 

Im Zeitraum Januar-August stiegen die Exporte und Importe von Produkten der Kategorie Allgemeiner Handel, die sich von der Kategorie Verarbeitendes Gewerbe unterscheiden, gegenüber dem Vorjahr um 13,1 Prozent auf 11,43 Billionen Yuan (1,67 Billionen Dollar), was 58,8 Prozent des gesamten Außenhandels entspricht, rund 2,1 Prozentpunkte mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 

Auch wenn China in der Lage ist, auf eigene Ressourcen zurückzugreifen, um seine Industrialisierung voranzutreiben, ist es nach wie vor bestrebt, Entwicklungschancen im Ausland zu nutzen und seine Erfahrungen und wirtschaftlichen Vorteile mit seinen Handelspartnern durch Importe und ausländische Direktinvestitionen auszutauschen, sagte Mei Xinyu, Forscher an der Chinesischen Akademie für Internationalen Handel und Wirtschaftliche Zusammenarbeit in Beijing.  

Long Guoqiang, Vizepräsident des Entwicklungsforschungszentrums (DRC) des chinesischen Staatsrates, sagte, dass China eine faire Behandlung seiner Waren, seines Personals und seines Kapitals im Ausland gewährleistet habe. 

Der Handel des Landes mit wichtigen Partnern nahm im Zeitraum Januar-August zu. 

Der Handel mit der Europäischen Union, dem größten Handelspartner Chinas, stieg um 6,2 Prozent, und das Handelsvolumen mit den Vereinigten Staaten und südostasiatischen Ländern stieg um 5,9 Prozent bzw. 11,8 Prozent. 

Der Handel mit Volkswirtschaften im Zusammenhang mit der Seidenstraßen-Initiative belief sich zwischen Januar und August auf 5,31 Billionen Yuan, ein Plus von 12 Prozent im Jahresvergleich, 2,9 Prozentpunkte mehr als die durchschnittliche Wachstumsrate des gesamten Handels, wie offizielle Daten zeigen. 

Allerdings drohen weltweit höhere Zölle und strengere Zollvorschriften den internationalen Handel zu beeinträchtigen. 

Ausländische Medien, darunter Bloomberg, berichteten, dass US-Präsident Donald Trump am Freitag sagte, dass er bereit sei, die Zölle unter Umständen für weitere 267 Milliarden Dollar an chinesischen Waren zu erheben. Dabei handelt es sich um Zölle, die zu den bereits anvisierten 200 Milliarden Dollar an Waren hinzukommen würden. 

Zhou Xiaochuan, ehemaliger Präsident, der Chinesischen Volksbank, sagte, Beijing werde darauf achten, Waren schnell in andere Länder umzuleiten, wenn der US-Markt unhaltbar werde. 

Die Handelsreibung zwischen Washington und Beijing werde keinen großen Einfluss auf die chinesische Wirtschaft haben, sagte Zhou CNBC am Freitag auf einem internationalen Forum in Italien. 

Wir haben mit einem mathematischen Modell die negativen Auswirkungen des Handelskrieges berechnet. Sie sind nicht sehr groß, sie sind nicht signifikant. Der Einfluss auf die chinesische Wirtschaft beläuft sich auf weniger als ein halbes Prozent, sagte er. 

Wei Jianguo, Vizepräsident des China-Zentrums für Internationalen Wirtschaftsaustausch, sagte, China habe nicht die Absicht, die globale Dominanz der USA in Frage zu stellen, und fügte hinzu, dass es sicherlich lange dauern werde, bis es seine Abhängigkeit von den USA verringert habe. 

Das Land sollte der Diversifizierung seiner Märkte mehr Aufmerksamkeit schenken und Durchbrüche bei Kerntechnologien wie Halbleitern und Automobilmotoren erzielen", sagte Wei. 

Fang Aiqing, ehemaliger stellvertretender Handelsminister, sagte, dass der Multilateralismus, ein Kernprinzip der WTO, vor einer beispiellosen Herausforderung stehe und dass die Zollmaßnahmen der USA zum Nachteil der globalen Handelsordnung seien. 

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