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China und Deutschland auf dem Weg zu stärkeren Handelsbeziehungen

  ·   2018-05-25  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Deutschland;Handelsbeziehungen
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China und Deutschland beide starke Befürworter der wirtschaftlichen Globalisierung und des Multilateralismus sind nach Ansicht von Beamten und Wirtschaftsführern bereit für noch engere Geschäftsbeziehungen in den kommenden Jahren.

Für viele chinesische Unternehmen und Verbraucher bedeutet „Made in Germany“ traditionell Produkte wie Autos, Maschinen und natürlich Bier. Doch in China wächst der Appetit auf eine Vielzahl neuer deutscher Waren von Sensoren, Halbleitern und neuen Materialien bis hin zu Gesundheitsprodukten, die zum Beispiel in der Drogeriekette dm, Deutschlands umsatzmäßig größtem Einzelhändler, verkauft werden. 

China ist seit zwei Jahren Deutschlands wichtigster Handelspartner, nachdem es 2016 die USA und Frankreich überholt hatte. 

Das bilaterale Handelsvolumen zwischen China und Deutschland belief sich im Jahr 2017 auf 168,09 Milliarden Dollar, 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr, so die Statistiken des Hauptzollamtes Chinas. 

„Die Zukunft der chinesisch-deutschen Geschäftsbeziehungen basiert auf dem Handel mit hochwertigen Gütern und Konsumgütern sowie auf Investitionen in den Bereichen Infrastruktur und Dienstleistungsprojekte, Produktion, Pharmageschäft und multimodale Logistik“, sagte Zhang Yunling, Direktor für internationale Studien an der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften in Beijing. 

Obwohl sowohl die chinesische als auch die deutsche Wirtschaft von der schwachen globalen Nachfrage sowie den Herausforderungen des Unilateralismus und des Handelsprotektionismus der USA betroffen sind, bleibt der Grad der Interdependenz zwischen beiden im bilateralen branchenübergreifenden Handel stabil. 

„China wird weiterhin Konsumgüter im Tausch gegen deutsche High-Tech-Produkte wie elektronische und chemische Produkte, Baumaschinen, Fahrzeuge und Teile, medizinische Geräte und pharmazeutische Produkte exportieren“, sagte Yu Jianlong, Generalsekretär der Chinesischen Internationalen Handelskammer. 

„Die meisten ihrer Importe sind komplementär. Deshalb ist es kein direkter Wettbewerb“, sagte Yu. 

Die chinesischen Exporte nach Deutschland bestehen hauptsächlich aus Rohstoffen, Computern, Transportgeräten, Kunststoff- und Gummiprodukten, Textilien, Bekleidung und Haushaltsgeräten. 

Da viele chinesische Unternehmen ihre starke Abhängigkeit vom Dienstleistungshandel mit den USA abschütteln und mehr internationale Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung mit anderen Ländern wie Deutschland, Russland und Südkorea betreiben würden, sagte Yu, wäre es für China und Deutschland von Vorteil, die Zusammenarbeit im Bereich des Dienstleistungshandels zu vertiefen. 

Die Bayer AG mit Sitz in Leverkusen hat kontinuierlich innovative Medikamente in China eingeführt, um die Chancen zu nutzen, die sich aus der Initiative "Gesundes China 2030" und dem Konsumboom des Landes ergeben. 

Stivarga von Bayer war das erste neue Medikament zur Behandlung von Leberkrebs in diesem Jahr, nachdem Nexavar vor zehn Jahren in China zugelassen wurde, um die Überlebenschancen chinesischer Patienten mit dieser Krankheit deutlich zu verbessern. 

„Basierend auf der langjährigen Erfahrung und der Expertise im Bereich China hat Bayer kontinuierlich neue Produkte und Dienstleistungen durch Innovationen und Kooperationen erforscht, um unerfüllten medizinische Anforderungen gerecht zu werden“, sagte Wei Jiang, stellvertretender geschäftsführender Direktor für das operative Geschäft von Bayer Pharma China und der Region APAC. 

DHL Global Forwarding, ein deutscher Anbieter von Luft-, See- und Straßenfrachtdiensten, hat in diesem Monat zweiwöchentliche Linienflüge zwischen Incheon in Südkorea, Wuxi in der chinesischen Provinz Jiangsu und Frankfurt-Hahn in Deutschland eingeführt, um einer wachsenden Luftfrachtnachfrage zwischen Nordostasien und Europa, insbesondere bei elektronischen Produkten, gerecht zu werden. 

Damit reagiert das Unternehmen auf den wachsenden Luftverkehr und den boomenden grenzüberschreitenden E-Commerce zwischen Europa und Ostchina. 

„Während Europa der wichtigste Exportmarkt für kleine und mittlere E-Commerce-Unternehmen in Wuxi ist, wird die neue Verbindung zwischen Wuxi und Frankfurt-Hahn den derzeitigen Mangel an Luftfrachtdiensten in Wuxi beheben“, sagte Steve Huang, Geschäftsführer von DHL Global Forwarding China. 

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