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Banken setzen auf bessere Aussichten für die zweite Jahreshälfte

  ·   2017-08-08  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Banken;Nettogewinne;A-Markt;Wirtschaft
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Die durchschnittlichen Nettogewinne der Banken werden im ersten Halbjahr 2017 über denen des Vergleichszeitraumes des Vorjahres liegen und in der zweiten Jahreshälft noch einmal kräftig ansteigen.

In China sind 37 Banken in Shanghai, Shenzhen und Hongkong börsennotiert. Die Bilanzsummen für das erste Halbjahr 2017 sollen ab Freitag vorgelegt werden.

Nach Einschätzung der Shenwan Hongyuan Securities wird der durchschnittliche Nettogewinn der 27 am A-Markt notierten Finanzinstitute um 3,3 Prozent steigen, während es im Vorjahr nur eine Verbesserung um 2,5 Prozentpunkte gegeben hatte. Der Gesamtgewinn wird auf 700 Mrd. Yuan (103 Mrd. US-Dollar) geschätzt.

Die China Merchants Bank, die unter den ersten ist, die eine Gewinnprognose veröffentlichen, spricht von einem Nettogewinn in Höhe von 39,26 Mrd. Yuan, was einer Steigerung von 11 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Die Rate notleidender Kredite (NPL) ist von 1,87 Prozent auf 1,71 Prozent gesunken.

Die Fundamentaldaten der Banken erholen sich. Die Kreditvergabe steigt angesichts starker Nachfrage im Infrastrukturbereich. Die Politik unterstützt massenhafte Existenzgründungen, heißt es in einer Studie der CITIC Securities. Maßnahmen zur Reduzierung des Verschuldungsgrades der Banken haben dabei geholfen Finanzblasen und exzessive Kreditvergaben zu verhindern, wodurch das Risiko notleidender Kredite vermindert wurde.

Die Ratingagentur Moody's hat ihre Einstufung des chinesischen Bankensektors von “negativ” auf “stabil” angehoben, womit sie durchblicken lässt, dass sie das Risiko notleidender Kredite als geringer einstuft.

Wan Ying, Analyst bei Moody's Investors Service, spricht davon, dass die Politik einen konsistenten Ansatz gegen das Schattenbankwesen in Stellung gebracht hat. Das wird die Risiken reduzieren und das Kreditwesen stabilisieren.

Zhang Shuaishuai, Analyst der China International Capital Corporation, geht davon aus, dass der Zinssatz in der zweiten Jahreshälfte ansteigen wird, was sich in Gewinnwachstum für die Banken umsetzen lässt.

"Das Volumen von Krediten mit kurzer Laufzeit wird weiterhin wachsen, das wird die Nettogewinnmargen der Banken anschwellen lassen. Kredite mit kurzer Laufzeit waren früher unterrepräsentiert. Die jetzige Situation erlaubt den Banken eine flexiblere Preisgestaltung,” sagt Zhang.

Das Privatkundengeschäft wird angespannt bleiben, da sich das Wachstum der Guthaben von Kleinanlegern verlangsamt hat. Einige Banken haben sogar Nettoabflüsse von Einlagen zu verzeichnen gehabt.

"Für viele Banken ist das Privatkundengeschäft nicht profitabel, da die Operationskosten hoch und die Gewinne begrenzt sind. Kundentreue ist schwer zu erlangen und die Finanzprodukte sind nicht diversifiziert genug, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden entsprechen zu können.” sagt Zhao Jiancheng, Analyst bei der Bank of Qingdao.

Ein aktueller Bericht von McKinsey & Company führt aus, dass der Bankensektor in China Effizienz und Kundenzufriedenheit erhöhen muss.

Unter der jetzigen Praxis betreut im Schnitt ein Sachbearbeiter mehr als 1.200 Kundenkonten. Daraus folgt, dass dem Kontakt zum Kunden keine Priorität eingeräumt wird. Kundenwünschen kann auf diese Weise allzu oft nicht entsprochen werden.

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