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Chinas Beitrag zum ersten Foto eines Schwarzen Lochs im All

  ·   2019-04-11  ·  Quelle:Radio China International
Stichwörter: Sonne;Erde;Wissenschaft
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Am Mittwoch wurde das erste Foto in der Geschichte der Menschheit von einem Schwarzen Loch im All veröffentlicht und zwar gleichzeitig auf Pressekonferenzen in Shanghai, Taipei, Washington, Santiago, Brüssel und Tokio. Das Projekt „Ereignishorizont-Teleskop" hat das sensationelle Foto ermöglicht. Wie Lu Rusen, Forscher am Observatorium Shanghai der chinesischen Akademie der Wissenschaften, mitteilte, zeige das Bild das Schwarze Loch im Zentrum der Riesengalaxie Messier 87 im Virgo-Galaxienhaufen. Es liege 55 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt und verfüge über die 6,5-milliardenfache Masse der Sonne.

„Im Bild sehen wir vor allem die Schatten des Schwarzen Lochs. Der dunkle Bereich in der Mitte ist mehr als zehn Mal so dunkel wie der helle Randbereich. Dieser Kontrast bedeutet, dass die Schatten, die gesichtet wurden, real sind. Die Struktur darum ist fast kreisförmig. Es ist deutlich eine Asymmetrie des südlichen und nördlichen Teils zu erkennen. Südlich ist es heller. Im Norden ist es dunkel. Dies hängt von der Rotationsrichtung des Schwarzen Lochs ab. Alle beobachteten Besonderheiten sind identisch mit den Schatten eines Schwarzen Lochs."

Das Projekt „Ereignishorizont-Teleskop" hat im Rahmen einer Langbasisinterferometrie (VLBI) mehrere Radioteleskope verwendet, die auf verschiedene Orte der Welt verteilt sind. Dank der Erdrotation konnten die vielen einzelnen Teleskope zu einem einzigen, virtuellen Riesenteleskop mit dem Durchmesser der Erde vereint werden.

Forscher aus mehreren Ländern und Regionen der Welt waren an dem großen internationalen Kooperationsprojekt beteiligt. Shen Zhiqiang, Direktor des Observatoriums Shanghai der chinesischen Akademie der Wissenschaften, erklärte, dass chinesische Wissenschaftler in den Bereichen Teleskopbeobachtung, Datenbearbeitung und Ergebnisanalyse herausragende Beiträge für das Projekt „Ereignishorizont-Teleskop" geleistet hätten.

„Unsere Wissenschaftler haben sowohl bei der Beobachtung des Schwarzen Lochs als auch bei der theoretischen Forschung bemerkenswerte Arbeit geleitstet. Die internationale Zusammenarbeit des Projekts hatte sich Anfang 2017 etabliert. In der Tat hatten wir bereits 2016 damit angefangen. Wir haben nicht nur beobachtet, sondern auch die theoretische Erklärung dazu geliefert. Um die Arbeit in der Schlüsselphase zu fördern, haben wir zusätzlich Forscher zu den Observatorien in Hawaii und Spanien entsendet. Das sind substanzielle Beiträge."

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