17-11-2008 Beijing Rundschau
Einsturz eines U-Bahn-Tunnels in der ostchinesischen Stadt Hangzhou

Beim Einsturz eines im Bau befindlichen U-Bahn-Tunnels sind in China Medienberichten zufolge mindestens vier Menschen getötet und 17 weitere verschüttet worden. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete am 16.November, der Tunnel in der ostchinesischen Stadt Hangzhou habe am Nachmittag des 15. November allmählich nachzugeben begonnen. Dabei habe sich ein 15 Meter tiefer und 75 Meter langer Krater in einer großen Straße im Stadtzentrum gebildet. Ein Bus und zehn weitere Fahrzeuge seien in dem Loch versunken. Fast 30 Menschen seien aber aus dem Bus gerettet worden, der in den Krater gerutscht war, berichtete das Staatsfernsehen. "Es gibt eine geringe Chance für das Überleben der eingeschlossenen Arbeiter wegen der Überflutung des Kraters", zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua einen Sprecher der Bergungskräfte, Wang Guangrong. Nach Angaben Wangs wurden 19 Verletzte in Krankenhäuser gebracht.

Bis zum Mittag des 16. November sei es aber gelungen, das Wasser abzupumpen, hieß es in den Berichten.

 

 
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