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Ministerium ordnet Überprüfung von Reisetouren an

  ·   2018-07-11  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Thailand;
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 Das chinesische Ministerium für Kultur und Tourismus hat eine sofortige Überprüfung der ausländischen Tourismusprodukte angeordnet, nachdem zwei Boote mit chinesischen Touristen in den Gewässern vor Phuket, Thailand, kenterten.


Das Ministerium hat Online-Reiseunternehmen und Plattformen damit beauftragt, „unqualifizierte“ Selbsthilfeprodukte zu überprüfen und zu schließen sowie Touristen bei der Planung ihrer Reisepläne zu helfen, berichtete China National Radio.

Die Anbieter von Tourismusprodukten müssen die Reisenden nach Vorschrift des Ministeriums besser über Risiken informieren. Online-Tourismusunternehmen und -plattformen müssen Notfallreaktionsmechanismen einrichten und verbessern, Verantwortlichkeiten klären und den Informationsaustausch stärken, um Touristen bei der rationalen Planung von Reisen zu unterstützen.

Xie Chaowu, stellvertretender Direktor des Forschungsinstituts für Tourismussicherheit an der Huaqiao Universität, sagte, Online-Reiseplattformen sollten sicherstellen, dass ihre Produkte und Dienstleistungen sicher sind. Sie müssen mehr unternehmen, um Kunden auf mögliche Risiken aufmerksam zu machen.

Einige Internetnutzer, welche die eintägige Meerestour in Thailand gebucht hatten, erzählten, dass die Reiseplattform sich bei ihrer Stornierungsanfrage aufgrund der Schlechtwettermeldung geweigert hatte, das Geld zurückzuerstatten. Folglich wagten sich einige aufs Meer hinaus, um kein Geld zu verschwenden.

China National Radio berichtete auch, dass einige private Schiffe, die von Reisebüros in Phuket gemietet wurden, aufgrund der steigenden Anzahl chinesischer Touristen Sicherheitslücken hatten.

Die thailändischen Behörden warnten vor starken Winden und Regen, bevor die beiden Boote ihre Reise antraten. Die lokale Polizei drängte die Reiseveranstalter, nicht ins Andamanische Meer zu fahren. Die meisten Chinesen an Bord waren Touristen, die ihre Reise über Online-Plattformen gebucht hatten, darunter 61 über Alibabas Reisedienstleister Fliggy.com.

Norraphat Plodthong, Gouverneur der thailändischen Provinz Phuket, sagte am Montag, dass bei dem Kenterunfall des Bootes „Phoenix“ 42 Menschen getötet, fünf vermisst und 42 Passagiere gerettet wurden, wie Xinhua zitierte.

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