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Debatte über Verfahren für schmerzfreie Geburt

  ·   2017-09-08  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Debatte;schmerzfreie Geburt;China
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Der Selbstmord einer schwangeren Frau, die die Schmerzen bei der Geburt nicht mehr ausgehalten hatte und deren Bitte nach einem Kaierschnitt offenbar nicht nachgegeben worden war, hat in China für Aufsehen gesorgt und eine Debatte ausgelöst. 

 

Die Frau bat wegen der starken Schmerzen der Wehen um einen Kaiserschnitt.  

Ma Rongrong, 26, die seit einer Woche über dem geplanten Geburtstermin lag, war aus dem fünften Stock des „First Hospital Yulin“ in der Provinz Shaanxi gesprungen, offenbar, weil sie die unerträglichen Schmerzen der Wehen nicht mehr ausgehalten hatte. Am Donnerstagabend war sie ihren Verletzungen erlegen, teilte das Krankenhaus mit.

Das Krankenhaus und der Witwer der Verstorbenen, Yan Zhuangzhuang, geben sich nun gegenseitig die Schuld für die Tragödie, bei der Ma Rongrong, nachdem sie in den Kreißsaal gebracht wurde, mehrfach um ein Kaierschnitt anstelle einer vollkommen natürlichen Geburt gebeten haben soll.

Vor dem Selbstmord hätte das Ehepaar auf einer natürlichen Geburt bestanden, teilte das Krankenhaus mit.

Der Arzt von Ma, Li Ruiqin, sei nach dem Tod der Frau vom Dienst suspendiert worden und arbeite nun gemeinsam mit der Polizei an der Aufarbeitung des Falls, hieß es aus Krankenhauskreisen gegenüber ThePaper.cn am Dienstag.

Am Mittwoch hatte der Fall vor allem in den sozialen Netzwerken und Medien für großes Aufsehen gesorgt. Allein auf Sina Weibo hatten sich 56 Millionen Internetnutzer für den Fall interessiert.

Die natürliche Geburt könne unter Umständen zu den schlimmsten Schmerzen führen, die eine Frau jemals im Leben durchmachen müsse, sagte Song Xingrong, Direktor der Anästhesie-Abteilung des „Women and Children's Medical Center“ in Guangzhou.

Die meisten Geburten in China verlaufen bislang auf natürlichem Wege und ohne den Einsatz von Wirbelsäulen- und Lokalanästhesie, die die Schmerzen verhindern könnten.

Nahezu schmerzfreie natürliche Geburten, bei denen auf das Verfahren einer Kombination von Wirbelsäulen- und Lokalanästhesie gesetzt wird, würden weniger als 5 Prozent aller Geburten in China ausmachen, erklärte Song. In der Provinz Guangdong handele es sich um etwa 10 Prozent der natürlichen Geburten, so Song weiter.

Das Verfahren für schmerzfreie Wehen, bei der die natürliche Geburt an unterschiedlichen Körperstellen durch örtliche Betäubung und Schmerzmittel unterstützt werden könne, sei sowohl für die Mutter als auch das Kind sicher, sagte er.„Viele Menschen in China haben aufgrund mangelnder Informationen von der Möglichkeit schmerzloser Wehen noch nie gehört“, sagte Song. Nur 20 Prozent der schwangeren Frauen, die in sein Krankenhaus kämen, seien sich dieser Möglichkeiten bewusst, sagte er.

Die Mittel für schmerzfreie Geburtsverfahren seien in China von den grundlegenden Krankenversicherungsprogrammen nicht abgedeckt, erklärte Song. Dies halte die Krankenhäuser davon ab, dieses Verfahren anzubieten.

In den Vereinigten Staaten seien 85 Prozent der natürlich Geburten schmerzfrei, sagte Song. In Beijing seien es weniger als 30 Prozent.

Es seien jedoch nicht alle Frauen für das schmerzfreie Verfahren geeignet, sagte Yue Hongli von der Anästhesie-Abteilung am Tiantan Krankenhaus in Beijing. Darunter seien beispielsweise Frauen mit schweren Lungen- oder Herzerkrankungen oder Frauen, die nicht auf natürlichem Wege gebären könnten.

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